Restaurant Pronto Dalicatessen in La Paz

Pasta, Amore! Heute steht ein bodenständiges italienisches Restaurant in La Paz auf dem Programm.

1. Franzi, wo habt Ihr heute gegessen?

Zum Abendessen ging’s ins Pronto Dalicatessen, dem besten Italiener der Stadt. Eigentlich weil ich so richtig Lust auf Pizza hatte. Aber wie sich das für einen echten Italiener gehört, steht Pizza nicht auf der Speisekarte. Wir sind, in Ermangelung anderer Pizza Alternativen, trotzdem gegangen. Sollte ja ziemlich lecker sein.

2. Was hast du bestellt und wie hat das geschmeckt?

Zur Vorspeise gab es einen Antipasta-Teller nach Art des Hauses. Schön angerichtet und mit herrlich viel Knoblauch versehen. Als Hauptspeise wählte ich Sorrentinos Dalí. Ähnlich den Raviolis gefüllt mit einer Mischung aus Salami, Prosciutto, Speck und Lauch in einer – ich zitiere: „spektakulären Soße auf Basis von gelben Chili, mit frischem Gouda versehen, mit grünem Schnittlauch, Basilikum und Cherry-Tomaten verfeinert und einem Quentchen Sahne“. War gut. Die Soße hätte ein wenig mehr Sahne und gerne ein Schlückchen Weisswein vertragen können. Insgesamt geschmacklich kein Highlight aber interessant bolivianisch adaptiert. Kann man mal machen. Heute war der Hunger sogar so groß, dass wir uns ein Dessert gegönnt haben: Mousse di Chocolato. Leider konnte mich das wiederum gar nicht überzeugen. Pappsüß und nicht wirklich fluffig.

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3. Wie ist der Service dort?

Etwas langsam aber sehr freundlich.

4. Was gefällt dir an dem Laden besonders, was nicht?

Einen dicken Pluspunkt gibt es für die 90ziger Jahre Kuschelpopmusik. „I swear by the moon and the stars in the sky…“ Negativ bewerten würde ich die Tatsache, dass zum Einen die Saltinbocca gerade aus waren und auch die Vorräte an Gin und Limoncello ausgegangen waren. Bei Speisen finde ich das meist in Ordnung, aber bei Getränken bin ich da ein wenig nachtragender.

5. Wie würdest du die Menschen in dem Laden beschreiben?

Da der Laden im Keller liegt und eine eher romantische Stimmung verströmt, hätte ich hauptsächlich verliebte Pärchen erwartet. Aber anscheinend zog es jeden mit Lust auf italienisches Essen hierher. Einheimische, Ausländer, Pärchen, Geschäftsmänner, Kumpels.

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6. Mit wem würdest du definitiv nicht hierher kommen und warum?

Mit einem Italiener und jemanden der Lust auf Pizza bzw. die klassische italienische Küche hat.

7. Worüber habt ihr gesprochen?

Den Blog und was mich glücklich macht. Alles gar nicht so einfach.

8. Das Beste an diesem Essen…

„…and I swear like the shadow that’s by your side
I see the questions in your eyes
I know what’s weighing on your mind
you can be sure I know my part
cause I stand beside you through the years
you’ll only cry those happy tears
and though I make mistakes
I’ll never break your heart…“

9. Möchtest du noch etwas sagen?

Müde… Ich geh jetzt ins Bett. Wie es ist erst halb zehn?!

1. Manuel, wo habt Ihr heute gegessen?

Heute stand ein kleiner aber feiner Italiener mit dem passenden Namen Pronto Dalicatessen (heißt wirklich so) auf der Liste. Tripadvisor hat selbstsicher das beste italienische Essen in Bolivien versprochen. Manch eine Bewertung schwärmte gar vom besten italienischen Essen auf der Südhalbkugel. Na das schreit doch förmlich danach, ausprobiert zu werden. Vereinfachend kam hinzu, dass das Lokal nur ein paar Straßen von unserer Unterkunft weg war.

2. Was hast du bestellt und wie hat das geschmeckt?

Als Vorspeise haben wir uns einen Antipasti-Teller geteilt. Dieser kam mit viel Liebe dekoriert an unseren Tisch. Die Zahl der verschiedenen Zutaten hielt sich zwar in Grenzen, aber das was auf dem Teller war, war auch lecker. Als Hauptgericht mussten es dann Nudeln sein. Wie kann man einen Italiener besser beurteilen? Also habe ich Rigatoni mit Schinken in Tomatensoße plus Basilikum bestellt. Es war zwar nicht das beste Pastagericht, das ich jemals hatte, aber für Südamerika wirklich sehr lecker und so blieb auch keine einzige Nudel auf dem Teller zurück. Als Nachtisch gab es eine Art Mousse au Chocolat. Auch sehr lecker, aber irgendwann ging dann einfach nix mehr rein.

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3. Wie ist der Service dort?

Der Service war immer sehr schnell und sehr freundlich. „No Tengo“ war jedoch bei mehreren Sachen, die auf der Karte standen, die Antwort der netten Kellnerin, als wir versucht hatten diese zu bestellen. Dank genügend Alternativen jedoch kein Problem.

4. Was gefällt dir an dem Laden besonders, was nicht?

Das Pronto befindet sich im Keller. Die Atmosphäre wirkt auch Dank der düsteren Beleuchtung sehr heimelig und angenehm. Weniger gefallen haben mir die vielen Salvador Dalí Werke, die überall rumhingen. Da hat es jemand übertrieben.

5. Wie würdest du die Menschen in dem Laden beschreiben?

Neben uns saßen zwei ältere amerikanische Geschäftsmänner, die mangels Sprachkenntnissen nur mit Müh und Not ihr Essen und ein paar Gläser vom Vino Tinto bestellen konnten. Daneben zwei Freunde, die aus La Paz zu kommen schienen und hier zu Abend aßen. Hinten in der anderen Ecke ein Touristen-Pärchen, dessen Herkunft wir leider nicht herausfinden konnten. Das Publikum war also gut gemischt.

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6. Mit wem würdest du definitiv nicht hierher kommen und warum?

Mit einem Klaustrophobiker. Fenster gibt’s nämlich keine.

7. Worüber habt ihr gesprochen?

Über den Sinn des Lebens und die Glücklichkeit des Seins.

8. Das Beste an diesem Essen…

Der Vino de la Casa harmonierte sehr gut mit den auf den Punkt gekochten Nudeln. Und er wurde reichlich nachgeschenkt.

9. Möchtest du noch etwas sagen?

Ich bin satt.

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Antipasti-Teller
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Rigatoni in Tomatensoße

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Dessert

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